Yoga-Willich

Das ist Yoga

Was ist Yoga?

Yoga bedeutet, dass der Geist zur Ruhe kommt.“ So steht es am Anfang der alten Yogaschriften, der Yogasutras von Patanjali. Ein ruhiger Geist bedeutet, dass der Mensch klar, wach, entspannt und fokussiert ist, frei von Sorgen.


Wie hilft der Yoga uns, zur Ruhe zu kommen?

Yoga ist viel mehr als nur die Körperhaltungen, die Asanas. Genauso gehören Atemübungen – Pranayama – und Meditation zur regelmäßigen Yogapraxis. Mittels der Asanas dehnen wir den Körper, lösen Spannungen und finden zu mehr Gleichgewicht. Muskeln, Faszien und Gelenke werden belebt. Atemübungen bringen uns in die Präsenz des Augenblicks, erhöhen den Energiefluss im ganzen Körper und unterstützen die Wirkung der Asanas. In der Meditation führen wir Körper und Geist in die Stille, und der Fokus auf den Atem kann dabei sehr hilfreich unterstützen.


Hatha Yoga

Hatha-Yoga ist eine grundlegende und sehr bekannte Form der Yogapraxis. Ha steht für Sonne und Aktivität, Tha für Mond und Stille. Das bedeutet, im Hatha sollen Gegensätze vereint oder eben alles angesprochen werden. Dabei werden die klassischen Yogahaltungen ruhig ausgeführt, angepasst an die Möglichkeiten der Übenden und über längere Zeit eingenommen, der Atem beobachtet. Bewusstheit und Körper werden geschult. Das unterscheidet Hatha z.B. von Formen wie Vinyasa, bei denen in steter Bewegung die Haltungen ineinander fließen.


Darum geht es

In der Yogapraxis sind wir frei von Leistungsdenken und äußeren Vorgaben, die wir erreichen müssen. Ziel ist die Rückverbindung mit uns selbst. Immer wieder spüren wir den ruhig ausgeführten Haltungen nach. Wie nehmen wir uns wahr? Wie nehmen wir unseren Körper wahr? Unseren Atem, jetzt genau in diesem Moment? Vielleicht nehmen wir die Rolle eines Beobachters ein, können uns selbst zuschauen ohne zu bewerten. Mit der regelmäßigen Praxis können wir diese Erfahrung kultivieren und mehr und mehr in unseren Alltag übertragen. So wird Yoga zu einer inneren Haltung, mit der wir dem Leben begegnen.


Möglichkeiten

In der Praxis sprechen wir den Körper nach Möglichkeit in allen Bewegungsrichtungen an, wählen neben ruhigen auch kräftigende Haltungen. Jede/r Übende hat bestimmte Lieblingshaltungen, die gerne und oft ausgeführt werden. Asanas, die uns nicht so gut gefallen, sind oft ebenso nötig und wohltuend. Manchmal lernen wir sie mit der Zeit sogar besonders schätzen. Die wohltuenden Wirkungen des Yoga sind vielfach in Studien belegt und werden auch persönlich erfahren: Besseres Körpergefühl, weniger Muskelspannung, Stressmanagement, Blutdruckregulierung und vieles mehr. Dementsprechend beteiligen sich auch viele Krankenkassen an den Kosten von Yogakursen, die von entsprechend zertifizierten Lehrern unterrichtet werden. In den einzelnen Stunden kann der Fokus auf bestimmte Themen wie z.B. Yoga für den Rücken, Yoga für besseres Gleichgewicht, Yoga für die Gelenke etc. gelegt werden. Am Ende, in der Schlussentspannung, der „regungslosen Haltung“, haben Körper und Geist immer die Gelegenheit, vollständig zur Ruhe zu kommen und alle Erfahrungen zu integrieren.